Alfons Kiefer - Illustration | Artwork | Paintings leerraum News
 
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2018 -ARTRETREAT-

 

Diesmal sind wir nur noch zu Dritt. Yo, Torsten und ich. Nur noch die "Maler"; obwohl, nicht ganz, ich hab die Zeichnung schliesslich noch nicht aufgegeben. Yo hat wieder eine grandiose Leistung vollbracht und uns eine alleinstehende Villa im Villnöss -Tal besorgt.

1. Tag, Samstag:  „Stuhl“ Der Stuhl, direkt bei uns vor dem Haus, funktioniert besonders gut am Vormittag, wenn der gegenüberliegende Hang noch im Schatten liegt und so einen dunklen Hintergrund für die Blumen ergibt.

Da der erste Versuch in Öl daneben geht, mach ich halt noch eine Bleistift-Skizze. „Steinhaufen“

 

2. Tag, Sonntag:  „Blumentöpfe“  Die achtlos abgestellten Blumentöpfe, ebenfalls vor unserer Tür, erscheinen mir ein lohnendes Motiv; die Wand dahinter ist mir eher misslungen.

Nachmittags geht’s dann endlich zu den Bergen. Um die „Geislergruppe“ ganz sehen zu können fahren wir von ihr weg, auf den gegenüberliegenden Berg, und haben so einen tollen Blick aus der Ferne. Die Zacken stehen scharf in der Nachmittagssonne und ich will genau jeden Fels an der richtigen Stelle. Dass ich mich dabei zeitlich „verhaspeln“ werde, ist mir vorher schon klar und ich ignoriere daher Wolken und Landschaft. Im Nachhinein finde ich das Bild so aber noch interessanter.

 

 

3. Tag, Montag: Bei dem Bild „3Bäume“ ist lediglich die Fernwirkung der Farbe gut.

Diesmal sind wir nachmittags nicht von den Bergen weggefahren, sondern ganz nah ran. Unmittelbar unter der Geislergruppe der Blick auf „Sass Rigais“, den höchste Berg in der Kette. Deutlich sehen wir, dass das Gestein nicht nur aus Grau, sondern aus viel Rot und Gelb besteht. Auch hier (wieder unter Zeitdruck) habe ich den Wald im Vordergrund nicht wirklich im Griff.

 

4.Tag, Dienstag: Auf unserem Grundstück ist mir dieses „Graseck“ aufgefallen. Auch hier liegt der Reiz darin,die Gräser und Blätter vor einen dunkleren, unscharfen Hintergrund zu setzen.

 

5. Tag, Mittwoch: „Vom Kofler“ aus, einem Aussichtspunkt, liegt die Bergkette in der diesigen Morgensonne. Die Staffelung von zart Blauviolett (ganz weit weg) über hell Blaugrün (in der Ferne) zu einem wärmeren Dunkelgrün im Vordergrund funktioniert.

„PencilSass“ Bei trübem Regenwetter haben die Berge keine besonderen Licht/Schatten Effekte. Und ich will ja ohnehin das Zeichnen nicht ausschließen. Auf grauem Karton funktionierte das Erhöhen mit Weiß ganz ausgezeichnet. Da die Menge der Schneefelder sehr begrenzt ist, zaubere ich noch ein paar Wolken rein.

 

6. Tag. Donnerstag. Wir schauen tatsächlich alle 3 gleichzeitig auf ein Motiv.

Der „Bach“ hat mich dazu verleitet schneller und grober zu malen. Und tatsächlich schaffe ich ihn in der gleichen Zeit wie Yo und Torsten.

Die „2 Kannen“ haben Yo und Torsten bereits gemalt und das will ich auch unbedingt noch machen. Einen besonderen Dank an dieser Stelle an Yo für das Arrangement mit dem roten Ping-Pong-Schläger!

 

Das Ergebnis unserer letzten Sitzung ist der Bach aus 3 leicht unterschiedlichen Perspektiven (s.Cover-Foto)

 

...und noch meien Favoriten von Yo - die Steintreppe hat sie gleich am ersten Tag rausgehauen und von Torsten - unser Haus im Sonnenaufgang; da issa ganz früh für aufgestenden.

 

 

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